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St. Georgen im Attergau

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Besondere Eigenschaften

Daten & Fakten

  • Einwohner: 4.399
  • Fläche: 15 km²
  • Seehöhe (von): 540m
  • Seehöhe (bis): 540m
  • Gemeindeart: Marktgemeinde
  • Längengrad: 13,4916
  • Breitengrad: 47,9337
„Herzlich Willkommen in St. Georgen im Attergau“ sagt mir freundlich die Ortseingangstafel.

„Herzlich Willkommen in St. Georgen im Attergau“ sagt mir freundlich die Ortseingangstafel. Mein St. Georgen, denke ich mir jedes Mal wenn ich an dem Schild mit meinem kleinen VW Polo vorbeifahre, und fange an zu schmunzeln. Vor drei Jahren hätte ich mir nie im Leben gedacht, dass mir die Marktgemeinde und die Region so ans Herz wachsen würden. Als geborene Weyreggerin war das sogenannte andere Ufer des Attersees immer suspekt. Und da war noch so ein Berg – genannt Buchberg – auf der anderen Seite, und dahinter sollten noch Menschen leben? Unfassbar für mich. Wer bitte schön wohnt und macht Urlaub nicht direkt am See? Ist doch nur 3 km davon entfernt. Doch mit der Zeit kam die Erfahrung und ein neuer Job – in St. Georgen im Attergau. Wieder blickte ich von meinem Zimmer aus auf den Buchberg und kam mir vor wie Schneewittchen – die zu den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen hinausgeschickt wurde. Doch ich wurde bald eines besseren belehrt – so wie Schneewittchen.
Schnell stellte sich heraus, dass die St. Georgener stolz auf ihre Heimat sind, gerne da leben, und ihr Wissen weitergeben. So kam es wenig überraschend, dass ich mit unseren Heimatverein-Obmann Franz Hauser eine spannende Kultur-Geschichte-Reise durch St. Georgen machte. „Zu den besten Zeiten gab es 18 Wirtshäuser entlang der Attergaustraße!“ erklärte er mir am Weg zur 1000jährigen Linde – dem heimlichen Wahrzeichen vom Markt. Wirtshauskultur wird auch heute noch groß geschrieben. Bei mehr als 30 Vereinen kommen viele Stammtische zusammen, schmunzelt Herr Hauser. Die 1000jährige Linde hat leider keine lustigen Geschichten auf Lager. „Sie war die Gerichtslinde von St. Georgen, sie wurde im selben Jahr gepflanzt, als der Kirchturm erbaut wurde. Im 12. Jahrhundert also. „Aber der Baum ist innen ganz hohl!“ entgegnete ich. Herr Hauser meinte dazu, dass die Linde schon vor über hundert Jahren innen morsch wurde und dass der Stamm mit Beton ausgegossen wurde. Der Beton wurde 1947 nach einem Brand im Stamm wieder entfernt. Obwohl fast nur mehr die äußere Hülle des Stammes vorhanden ist, versprüht der Baum noch eine große Vitalität. Wir gingen weiter zum Aignerhaus, vorbei am Kottulinskypark. Das Aignerhaus trägt zwar nicht den Namen Freilichtmuseum, hätte es aber mit Sicherheit verdient. Das alte Mittertennhaus mit Stall erinnert an eine kleine Alm und ist mit allerlei kostbaren Stücken aus der „guten alten, aber harten Zeit“ eingeräumt. Als wir das kleine Häuschen verlassen wollten, starrten mich plötzlich zwei schwarze Noriker-Damen an. Ungewollt stieß ich einen kleinen Schrei aus. Ich glaube, ich bin auch ein wenig getaumelt. Herr Pachler, der Kutscher, lachte mich aus und forderte uns auf, aufzusitzen. Wir hätten noch einen weiten Weg vor uns. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und wir fuhren weiter zum Pestfriedhof unter dem Hohen Kreuz, zum Kalvarienberg mit seiner Kirche, in die Keltengräberausstellung im Haus der Kultur, den Keltenbaumweg und last but not least zum Vogl-Anna-Platzl am Koglberg. Endlich rasten! Ich ließ mich auf die Bank plumpsen und registrierte mit einem Auge eine Glücksplatz-Tafel, bevor ich meinen Blick über das Panorama schweifen ließ. Herr Hauser, dem anscheinend nie die Luft ausging, erläuterte mir die Bedeutung des besonderen Platzes. Die Legende besagt, dass die Heimatdichterin Anna Vogl das Attergaulied auf diesem Platz geschrieben hat. Bei dem Wort „Lied“ spitzten sich meine Ohren! Ja, es gibt ein ganzes Liederbuch über den Attergau, geschrieben von Anna Vogl und dem ehemaligen Pfarrer Franz Xaver Blasl. Nachdem ich ein wenig quengelte und Herrn Hauser dazu bringen wollte, mir das Lied „I woas a Platzerl“ vorzusingen, meinte er mit einem Augenzwinkern dazu: „Das kannst du alles auch auf Atterwiki nachlesen und anhören.“

Kontakt & Service

St. Georgen im Attergau
Tourismusverband St.Georgen/Straß/Berg
Attergaustraße 31
St. Georgen im Attergau
4880 Sankt Georgen im Attergau

Telefon: +43 7667 6386-0
Fax: +43 7667 6386-40
E-Mail: info@attergau.at
Web: www.attergau.at

Wir sprechen folgende Sprachen

Deutsch

Autobahn A1(München - Salzburg - Wien) Abfahrt St. Georgen

im Attergau

Bundesstraße über Passau - Ried - Vöcklamarkt
ÖBB (München - Salzburg - Vöcklamarkt)

Bahnhof Vöcklamarkt mit der Lokalbahn (Stern & Hafferl) nach St. Georgen im Attergau
Salzburg (50 km)

Linz - Hörsching (80 km)

Ort

„Herzlich Willkommen in St. Georgen im Attergau“ sagt mir freundlich die Ortseingangstafel. „Herzlich Willkommen in St. Georgen im Attergau“ sagt mir freundlich die Ortseingangstafel. Mein St. Georgen, denke ich mir jedes Mal wenn ich an dem Schild mit meinem kleinen VW Polo...